Transpracticing analyses contemporary ways of participation
Transpracticing reflects (on) new forms of knowlegeproduction
Transpracticing examines new learning-settings
Transpracticing looks at new modes of collectivity
Transpracticing goes beyond national borders
Transpracticing questions aestetic limitations
Transpracticing functions not only transdisciplinary
Transpracticing is so much 



Partizipation bedeutet bei transpracticing keine simple Kommentarfunktion, sondern die Möglichkeit, sich aktiv als Redaktionsmitglied zu beteiligen und ein neues Recherchefeld zu eröffnen. Diese Redaktionsform soll auch den Inhalt des Blogs spiegeln, der Gruppen vorstellt, die sich über unterschiedliche Formen von Partizipation definieren. Die Redaktion ist laufend im Wechsel.

Teil eines veränderten Selbstverständnisses der Kulturproduktion ist die Art und Weise wie sich die vorgestellten Gruppen, Plattformen, Initiativen oder Kollektive konstituieren, wie sie strukturell organisiert sind, in welchen Zeitabständen und auf welche Arten sie kommunizieren und wie sie sich präsentieren. Neue Dynamiken entstehen aus dem Zusammenspiel der VertreterInnen verschiedener Disziplinen. Abseits des institutionell-kulturellen Feldes werden gesellschaftliche Strukturen gespiegelt und kritisch hinterfragt. Schnell wachsende Kommunikationsformen ermöglichen es den Gruppen sich über nationale Grenzen hinwegzusetzen - sowohl in der personellen Zusammensetzung als auch in ihren Distributions- und Auftrittsorten. Weitere Grenzüberschreitungen finden innerhalb des Kunstkontextes statt, indem die traditionellen Felder bildender Kunst, Architektur, Design, Theater, Tanz, Mode, Musik und Literatur voneinander profitieren. Ein reger Austausch innerhalb der wissenschaftlichen Felder und eine wechselseitige Einflussnahme zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, oder zwischen Soziologie, Psychologie und Kulturwissenschaften sind charakteristische Phänomene. Viele KünstlerInnen wollen ihre Praxis nicht auf ästhetische Merkmale fokussieren und nutzen diese vielfältigen Verschränkungen, Überschreitungen und Kontextualisierungen, um andere Formen von Teilhabe, Aktivismus, Theorieproduktion, Wissensgenerierung und Vermittlung zu gestalten.

Derartige Praktiken stehen im Fokus unserer Recherche und sind wesentlicher Teil der Konzepte, der hier vorgestellten Gruppen.

Teil dieser Methoden kann die Offenlegung des subjektiven Blicks sein, der die Möglichkeit bietet, Wissen neu zu kategorisieren und zu organisieren und so mittels praktischer Forschungsmethoden aktiv zu generieren. Wie die Weitergabe dieses Wissens stattfinden kann, ist ebenso eine wichtiger Frage der vorgestellten Praktiken.